Wir sind eine evangelische Freikirche in der täuferisch-mennonitischen Überzeugung.

Wir glauben

Leutedass in der Bibel Gott zu uns Menschen spricht und deshalb ist die Bibel die maßgebliche Autorität für christliches Denken und Handeln;

  • dass Gott die Welt gut erschaffen hat und sich um sie kümmert;
  • dass der ewige Gott in Jesus von Nazareth menschliche Gestalt annahm;
  • dass Jesus Christus durch sein Leben und Sterben die Menschheit mit Gott versöhnt und nur er der Weg zum Frieden mit Gott ist;
  • dass Jesus Christus leibhaftig vom Tod auferstanden ist und wiederkommen wird, um sein ewiges Reich aufzurichten;
  • dass der Heilige Geist Gott in Aktion ist und Menschen erneuert und fähig macht, ein Leben zur Freude Gottes zu leben;
  • dass alle Menschen im Widerspruch zu Gott leben und eine Hinkehr (Bekehrung) zu Gott (Vergebung und Neuorientierung) nötig haben;
  • dass Christsein bedeutet, Jesus Christus zu vertrauen und im Leben zu folgen;
  • dass die Gemeinde Gottes Volk in der Welt ist und alle Christen aktive Mitglieder einer Ortsgemeinde sein sollen,
  • dass Jesus Christus sichtbar widerkommen und sein Reich zur Vollendung führen wird.

Wichtig ist uns

Gott mehr kennen und lieben zu lernen;

Jesus Christus zu folgen und das Leben von ihm prägen zu lassen;

  • alle Menschen einzuladen, ihr Leben Jesus Christus anzuvertrauen;
  • nur bekehrte Menschen zu taufen;
  • eine Gemeinschaft zu sein, in der Einheit durch Liebe und gegenseitige Unterstützung wächst;
  • Gemeindeglieder zur Mitarbeit im Reich Gottes zu motivieren und anzuleiten;
  • notleidenden Menschen zu helfen;
  • bereit zu sein, auch von anderen Christen zu lernen und mit ihnen zusammen zu arbeiten.

Geschichte der Täufer(Mennoniten)

Ihr Ursprung liegt im 16. Jh., der Zeit der Reformation.

Mit den Reformatoren Luther und Zwingli waren sie einig, dass die Kirche grundlegende Erneuerung braucht. Durch ihr Bibelstudium kamen sie zu der Erkenntnis, dass nur glaubende Menschen zu der Gemeinde von Jesus Christus gehören sollten und deshalb lehnten sie die allgemein übliche Säuglingstaufe ab und praktizierten die Glaubenstaufe (d.h. die Mennoniten sind die älteste der heute bestehenden evang. Freikirchen).Dies stieß auf scharfe Ablehnung von Seiten der offiziellen Kirche und führte zu massiven Verfolgungen.

Jene “taufgesinnten” Christen bildeten neue Gemeinden und verbreiteten sich rasch (besonders in der Schweiz, in Süddeutschland und dem niederländisch/norddeutschen Raum). Sie betonten die alleinige Autorität der Heiligen Schrift als Glaubens- und Lebensgrundlage der Christen und erwarteten von ihren Mitgliedern, dass sie Christus in ihrem täglichen Leben nachfolgten.

Die Ortsgemeinde hatte für die Täufer einen hohen Stellenwert. Sie ist die neue Gemeinschaft der mit Gott und miteinander versöhnten Menschen. Ihren Namen erhielten die taufgesinnten Christen in Norddeutschland von ihrem wichtigsten niederländischen Leiter, Menno Simons (1496-1561).